Warschau, 24. März 2026 – In der polnischen Hauptstadt Warschau fand ein hochrangiges trilaterales Treffen von Vertreterinnen und Vertretern der Patentämter aus Polen, Frankreich und Deutschland statt. Die Zusammenkunft unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit im Rahmen des Weimarer Dreiecks auch im Bereich Innovation und geistiges Eigentum.
Eingeladen hatte die Präsidentin des Patentamt der Republik Polen, Prof. Dr. Ewa Skrzydło-Tefelska. Zu den Gästen zählten unter anderem Christian Wichard (Stellvertretender Generaldirektor im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz), Eva Schewior (Präsidentin des Deutsches Patent- und Markenamt) sowie Pascal Faure und Jérémie Fenichel vom Institut National de la Propriété Industrielle.
Im Mittelpunkt der Gespräche standen aktuelle globale Trends und Herausforderungen im Bereich der Rechte des geistigen Eigentums. Diskutiert wurde insbesondere die Rolle der Patentämter als moderne Dienstleister, die durch digitale Verfahren, transparente Richtlinien und effiziente Abläufe den Zugang zu Schutzrechten erleichtern.
Zugleich wurde die Komplexität des europäischen Systems hervorgehoben, das sich durch eine mehrstufige Struktur aus Institutionen wie dem Europäisches Patentamt, dem Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum und der Weltorganisation für geistiges Eigentum auszeichnet. Vor diesem Hintergrund betonten die Teilnehmenden die Notwendigkeit klarer und kohärenter Verfahren für Nutzerinnen und Nutzer.
Das Treffen bot eine wichtige Plattform für den Austausch von Erfahrungen sowie zur gemeinsamen Identifikation von Lösungsansätzen zur Förderung von Innovation und zum Schutz geistigen Eigentums.
Der Weimarer Dreieck e.V. begrüßt diese Form der trilateralen Zusammenarbeit ausdrücklich. Sie zeigt, dass das Weimarer Dreieck auch im Bereich Wirtschaft, Wissenschaft und Innovation ein wirkungsvoller Rahmen für europäischen Dialog und konkrete Kooperation ist.
