II. Runder Tisch des Weimarer Dreiecks: Gemeinsam Verantwortung für Europas Zukunft übernehmen
„Das Weimarer Dreieck steht seit 35 Jahren für Vertrauen, Verständigung und gemeinsame Verantwortung in Europa. Der Runde Tisch führt diese Idee konsequent weiter: Er vernetzt Politik und Zivilgesellschaft aus Deutschland, Frankreich und Polen über zwölf Kompetenzbereiche hinweg und macht aus vielen einzelnen Initiativen ein starkes gemeinsames Netzwerk. Von Weimar und Thüringen geht damit ein wichtiges Signal aus – für ein Europa, das seine Vielfalt als Stärke begreift und seine Zukunft gemeinsam gestaltet.“
Mario Voigt, Ministerpräsident des Freistaats Thüringen
„In Deutschland, Frankreich und Polen engagieren sich bereits viele Menschen und Institutionen für das Weimarer Dreieck. Was bislang noch fehlt, ist eine dauerhafte Verbindung zwischen ihnen. Der Runde Tisch führt ihre Erfahrungen, ihr Wissen und ihre Projekte in zwölf Kompetenzbereichen gleichberechtigt zusammen. Unser Ziel ist es, ein verlässliches Netzwerk entstehen zu lassen, das die deutsch-französisch-polnische Zusammenarbeit dauerhaft trägt und neue gemeinsame Vorhaben ermöglicht.“
Dieter Hackmann, Vorsitzender des Weimarer Dreieck e. V.
Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterzeichnen Erklärung zur Stärkung der deutsch-französisch-polnischen Zusammenarbeit
Weimar, 29. August 2026 – Anlässlich des 35-jährigen Bestehens des Weimarer Dreiecks kamen im congress centrum weimarhalle Vertreterinnen und Vertreter aus Deutschland, Frankreich und Polen auf Einladung des Weimarer Dreieck e.V. zum II. Runden Tisch der zwölf Kompetenzbereiche des Weimarer Dreiecks zusammen. Ziel der Veranstaltung war es, die politische Zusammenarbeit zwischen den drei Ländern mit den Erfahrungen, dem Wissen und dem Engagement der Zivilgesellschaft zu verbinden und neue Impulse für ein handlungsfähiges Europa zu setzen.
Begrüßt wurden die Gäste durch den Vorsitzenden des Weimarer Dreieck e.V. Dieter Hackmann und den Weimarer Bürgermeister Ralf Kirsten. Die Moderation übernahm Bärbel Grönegres, Honorarkonsulin Frankreichs in Thüringen.
Das Weimarer Dreieck wurde 1991 als politisches Gesprächsformat gegründet. Seine Zukunft hängt jedoch nicht allein von politischen Konsultationen ab, sondern ebenso von den Menschen, Institutionen und Organisationen, die die deutsch-französisch-polnische Zusammenarbeit im Alltag mit Leben erfüllen. Der II. Runde Tisch brachte deshalb Akteurinnen und Akteure aus Politik, Verwaltung, Regionen, Kommunen, Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft gleichberechtigt zusammen.
Im Mittelpunkt stand das Netzwerk der zwölf Kompetenzbereiche: Europa, Nationen, Regionen, Kommunen, Stiftungen, Vereine, Jugend, Initiativen, Wirtschaft, Erinnerung, Wissenschaft sowie Kunst und Kultur. Diese zwölf Säulen bilden das Fundament für eine europäische Netzwerkgesellschaft, in der Kompetenzen gebündelt, Erfahrungen ausgetauscht und gemeinsame Projekte entwickelt werden.
„Das Weimarer Dreieck lebt von den Menschen, die es gestalten. Der II. Runde Tisch und die ergänzende Umfrage haben eindrucksvoll gezeigt, wie groß das Interesse an einer dauerhaften und verlässlichen Zusammenarbeit ist“, erklärte der Vorstand des Weimarer Dreieck e. V.
Konkrete Impulse aus den zwölf Kompetenzbereichen
Wie breit das Netzwerk bereits aufgestellt ist, zeigten die Beiträge der geladenen Gäste am Runden Tisch. Für den Bereich Europa wirkten die Europaabgeordnete Marion Walsmann und Gosia Binczyk, stellvertretende Leiterin der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, mit.
Die Perspektiven der drei Nationen brachten Dr. Hans-Peter Hinrichsen, Referatsleiter der Abteilung Mitteleuropa im Auswärtigen Amt, Cécile Leclercq, Leiterin des Institut français Thüringen, sowie Michał Sarnicki, Botschaftsrat an der Botschaft der Republik Polen in Berlin, ein. Dr. Hinrichsen erklärte sich bereit, die Erklärung des II. Runden Tisches und das daraus hervorgegangene Ersuchen an die Auswärtigen Ämter in Paris und Warschau zum Treffen der Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Polens am 2. und 3. September 2026 in Weimar weiterzuleiten.
In den Bereichen Regionen und Kommunen wurde deutlich, dass das Weimarer Dreieck vor allem vor Ort konkret wird. Harald Evers von der Europäisch-Humanistischen Bildungsstiftung stellte den nächsten Tag des Weimarer Dreiecks und der europäischen Sprachen vor, der am 23. September 2026 in Görlitz stattfindet. Landrat Sven Herzberger kündigte den ersten Weimarer Dreieck-Tag des Landes Brandenburg am 14. Oktober 2026 in Lübben (Spreewald) an. Barbara Barberon-Zimmermann vom Deutsch-französischen Kulturfestival arabesques und Dr. Violetta Frys, Europabeauftragte des Saarpfalz-Kreises, brachten darüber hinaus Überlegungen für weitere regionale Weimarer-Dreieck-Tage in Hamburg (2027) und im Saarland im Jahr 2028 ein. Dr. Theophil Gallo, Landrat a.D. und Sprecher des Kompetenzbereiches Kommunen verdeutlichte, welche besondere Bedeutung Landkreise, Städte, Gemeinden und für langfristige trilaterale Partnerschaften besitzen.
Auch Stiftungen, Vereine und Initiativen zeigten, wie vielfältig die zivilgesellschaftliche Basis des Weimarer Dreiecks ist. Zu den Beteiligten gehörten unter anderem Witold Moszyński von der Stiftung My Obywatele Unii Europejskiej, Barbara Martin-Kubis, frühere Präsidentin und Beauftragte der URAFA HdF pour l’Europe und Irene Hahn-Fuhr, stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes der Deutsch-Polnischen Gesellschaften. Cornelia Pieper, frühere Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Generalkonsulin in Danzig und Vorsitzende der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung, begrüßte die Vernetzung zum Weimarer Dreieck und regte die Schaffung einer Stelle eines Koordinators der Zusammenarbeit zum Weimarer Dreieck an anschließend stellte weitere Impulse aus dem „Weimarer Dreieck der Frauen“ vor.
Im Bereich Jugend berichteten Stephan Erb, Geschäftsführer des Deutsch-Polnischen Jugendwerks, und Florence Gabbe vom Deutsch-Französischen Jugendwerk über die Bedeutung trilateraler Jugendbegegnungen. Paulina Kleiner stellte mit „Girls without Borders“ ein deutsch-polnisch-französisches Mädchenprojekt vor, das Gleichstellung, gesellschaftliche Beteiligung und internationale Begegnung miteinander verbindet.
Die Diskussion im Bereich Wirtschaft machte zugleich deutlich, dass trilaterale Wirtschaftskooperationen besondere Anforderungen mit sich bringen. Dirk Schneemann, Präsident des Deutsch-Französischen Wirtschaftskreises, Thomas Malcherek, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Erfurt, und Prof. Dr. Bartosz Makowicz von der Europa-Universität Viadrina berieten darüber, wie wirtschaftliche, rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen für gemeinsame Vorhaben verbessert werden können.
Im Kompetenzbereich Erinnerung erinnerte Prof. Dr. Matthias Bahr an das von Marian Turski postulierte „Elfte Gebot“: „Du sollst nicht gleichgültig sein.“ und wies auf das hierzu kürzlich erschienene Buch hin. Dr. Anna Poznańska von der Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung brachte die Perspektive eines Ortes ein, der in besonderer Weise für Begegnung, Verständigung und gemeinsame europäische Verantwortung steht.
Für die Wissenschaft wirkten unter anderem Prof. Dr. Andrea Meyer-Fraatz von der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Nadine Sternberg vom DAAD-Zukunftsnetzwerk „Weimarer Dreieck: Wissenschaft für Europa“ und Prof. Dr. Andrea von Hülsen-Esch, Vizepräsidentin der Deutsch-Französischen Hochschule, mit. Ihre Beiträge zeigten, welches Potenzial in einer stärkeren Vernetzung von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und wissenschaftlichen Programmen der drei Länder liegt.
Besonders sichtbar wurde die gemeinsame europäische Perspektive auch im Bereich Kunst und Kultur. Dr. Izabela Jutrzenka-Trzebiatowska stellte Überlegungen für ein trilaterales Musiknetzwerk vor. Anna Mituś, stellvertretende Leiterin des Polnischen Instituts Berlin, informierte über einen besonderen Höhepunkt des Jahres 2027: Unter dem Titel „Beziehungsweise Europa“ werden Deutschland, Frankreich und Polen auf der Leipziger Buchmesse erstmals gemeinsam als Gastland auftreten. Damit präsentiert sich kein einzelner Nationalstaat, sondern das Weimarer Dreieck als kultureller Verbund. Der gemeinsame Auftritt macht sichtbar, was das Netzwerk erreichen will: nationale Perspektiven miteinander verbinden und neue europäische Räume für Literatur, Kultur und Begegnung schaffen.
Gemeinsame Erklärung mit breiter Unterstützung
Ein zentrales Ergebnis des II. Runden Tisches ist die gemeinsame Erklärung zur weiteren Entwicklung des Weimarer Dreiecks. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterstützten das Dokument mit ihrer Unterschrift. Dieses breite Votum unterstreicht den gemeinsamen Wunsch, die zwölf Kompetenzbereiche dauerhaft zu vernetzen und die Zusammenarbeit von Politik und Zivilgesellschaft in Deutschland, Frankreich und Polen weiterzuentwickeln.
Ergänzend zur Erklärung wurde eine Umfrage durchgeführt. Ihre Ergebnisse zeigen einen ausgeprägten Bedarf an stärkerer Vernetzung, verlässlichen Strukturen, regelmäßiger Kommunikation und konkreten gemeinsamen Projekten auf politischer wie zivilgesellschaftlicher Ebene.
Auf Grundlage der Erklärung formulierte der Vorstand des Weimarer Dreieck e. V. ein gemeinsames Ersuchen an die Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Polens. Darin werden unter anderem der schrittweise Aufbau einer europäischen Plattform für trilaterale Zusammenarbeit, die Einrichtung einer zentralen Koordinierungsstelle sowie die Entwicklung eines Europäischen Hauses des Weimarer Dreiecks angeregt.
Der Runde Tisch soll künftig als strategisches Steuerungszentrum des Netzwerks dienen. „Die Sprecherinnen und Sprecher der zwölf Säulen sollen regelmäßig zusammenkommen, um gemeinsame Strategien zu entwickeln, Projekte anzustoßen und die verschiedenen Bereiche miteinander zu verbinden“, erklärte Vorstandsmitglied Dr. Theophil Gallo.Leitend sind dabei drei Fragen: Wer ist in Deutschland, Frankreich und Polen aktiv? Welche Kompetenzen, Erfahrungen und Projekte bringen die Beteiligten ein? Und wo kann ihre Zusammenarbeit dauerhaft gebündelt werden?
Als gemeinsamer physischer und symbolischer Ort der Begegnung und Zusammenarbeit ist ein Weimarer-Dreieck-Haus vorgesehen. Das Netzwerk soll offen gestaltet werden und sowohl kleine Vereine und lokale Initiativen als auch große Institutionen und europäische Organisationen einbeziehen. Die Internetseite des Weimarer Dreieck e. V. soll als offene Plattform für Information, Sichtbarkeit und Austausch dienen. Dort können auch Pressemeldungen zu Projekten und Initiativen veröffentlicht und neue Kooperationen angeregt werden.
Dank an alle Beteiligten und Unterstützer
Der Weimarer Dreieck e. V. dankt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Referentinnen und Referenten, Partnerorganisationen sowie den zahlreichen ehrenamtlich Engagierten, die zum Gelingen des II. Runden Tisches und der begleitenden Umfrage beigetragen haben. Ein besonderer Dank gilt der Thüringer Staatskanzlei für die enge Kooperation und die Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung. Ebenso dankt der Verein allen Unterstützerinnen und Unterstützern, ohne deren vor allem auch finanziellen Beiträge die Veranstaltung und die damit verbundenen Aktivitäten nicht möglich gewesen wären.
Festveranstaltungen zum 35-jährigen Bestehen
Im Anschluss an den II. Runden Tisch fand eine Feierstunde zum 70. Jahrestag der Enthüllung des Adam-Mickiewicz-Denkmals statt. Damit wurde an den großen polnischen Dichter und europäischen Denker erinnert, dessen Werk bis heute für Freiheit, kulturelle Verständigung und die Verbindung der europäischen Völker steht.
Darauf folgte die offizielle Festveranstaltung zum 35-jährigen Bestehen des Weimarer Dreiecks. Ein weiterer Höhepunkt war die 15. Verleihung des Weimarer-Dreieck-Preises durch den Weimarer Dreieck e. V. und den Oberbürgermeister der Stadt Weimar, Peter Kleine, an die Stiftung Genshagen für das deutsch-französisch-polnische JugendLabor „Kulturpass“. Mit dem Preis werden Initiativen gewürdigt, die sich in besonderer Weise für die deutsch-französisch-polnische Zusammenarbeit und die europäische Verständigung einsetzen.
Die Veranstaltungen machten deutlich, dass das Weimarer Dreieck auf eine erfolgreiche Geschichte zurückblicken kann und zugleich vor wichtigen Zukunftsaufgaben steht. Der Weimarer Dreieck e. V. will diesen Weg gemeinsam mit den Regierungen, Regionen, Kommunen sowie Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft aktiv weitergehen.
Über den Weimarer Dreieck e. V.
Der Weimarer Dreieck e. V. setzt sich für die Vertiefung der deutsch-französisch-polnischen Zusammenarbeit und die Stärkung des europäischen Zusammenhalts ein. Der Verein vernetzt Akteurinnen und Akteure aus Politik, Verwaltung, Regionen, Kommunen, Zivilgesellschaft, Jugend, Wirtschaft, Wissenschaft, Erinnerung, Kunst und Kultur. Ziel ist es, das Weimarer Dreieck als offene, inklusive und handlungsfähige europäische Netzwerkgesellschaft weiterzuentwickeln.
Weitere Informationen und aktuelle Pressemeldungen: www.weimarer-dreieck.org
Der gemeinsame Gastlandauftritt „Beziehungsweise Europa“ auf der Leipziger Buchmesse 2027 ist offiziell bestätigt; erstmals präsentieren sich Deutschland, Frankreich und Polen gemeinsam statt als einzelnes Gastland. Goethe-Institut
Auch der Tag des Weimarer Dreiecks und der europäischen Sprachen am 23. September 2026 in Görlitz ist angekündigt. Stadt Görlitz
I. Runder Tisch des Weimarer Dreiecks: Weimarer Dreieck Verein(t)
Weimar, 27.08.2025 – „Runder Tisch“ zum Weimarer Dreieck
Im Rahmen des Jubiläumskongresses „Weimarer Dreieck Verein(t)“ kamen Vertreterinnen und Vertreter aller 12 Kompetenzbereiche aus Politik und Gesellschaft in Weimar erstmals am „Runden Tisch“ zusammen und präsentierten die Vielfältigkeit des Weimarer Dreiecks mit dem Ziel eines gemeinsamen Netzwerks.
Der „Runde Tisch“ zum Weimarer Dreieck ist ein neues Format im Rahmen der deutsch-französisch-polnischen Zusammenarbeit von Politik und Gesellschaft.
Während beim „Weimarer Dreieck – Stammtisch“ vorbildliche Projekte zu den 12 Kompetenzbereichen präsentiert werden, geht es beim „Runden Tisch“ um das gemeinsame Netzwerk der Akteure. Die Teilnehmenden bringen ihre Erfahrungen und Kompetenzen ein, tauschen sich aus und schaffen Synergien.
Teilnehmende des (ersten) Runden Tischs zu den zwölf Kompetenzbereichen zum Weimarer Dreieck am 27.08.2025 in Weimar:
1) Europa: Im Zentrum steht der europäische Gedanke: Gemeinsamkeit statt Abgrenzung – für ein offenes, starkes und solidarisches Europa.
- Marion Walsmann – Mitglied des Europäischen Parlaments
2) Nationen: Deutschland, Frankreich und Polen gestalten als Gründungspartner des Weimarer Dreiecks die trilaterale Zusammenarbeit mit Modellcharakter.
- Jan Tombiński – Geschäftsträger a.i. der Botschaft der Republik Polen
- Frédéric Petit – Abgeordneter in der französischen Nationalversammlung
- Dr. Hans-Peter Hinrichsen – Referatsleiter, Auswärtiges Amt
3) Regionen: Regionale Identitäten und ländliche Räume werden gezielt einbezogen, um Vielfalt und Teilhabe jenseits der Metropolen zu fördern.
- Maren Pusback – Vertretung des Saarlandes beim Bund, Referentin Geschäftsstelle Bundesratspräsidentschaft
- Georges Major – Präsident URAFA Hauts de France pour l’Europe
- Anne Jansen – Staatskanzlei NRW, Referat Bilaterale Beziehungen, Regionales Weimarer Dreieck
- Eric Langer – „Weimarer Dreieck in Sachsen“, Chemnitz
4) Kommunen: Städte und Gemeinden agieren als aktive Partner – durch Austauschformate, gemeinsame Projekte oder langfristige Kooperationen.
- Ralf Kirsten – Bürgermeister der Stadt Weimar
- Dr. Theophil Gallo – Landrat Saarpfalz-Kreis a.D., Rechtsanwalt
5) Stiftungen: Stiftungen unterstützen als Impulsgeber und Förderpartner, um zukunftsorientierte Vorhaben nachhaltig zu begleiten.
- Guillaume Ohleyer – Stiftung Genshagen, Projektleiter Dialogue européen
- Olgierd Łukaszewicz – Vorsitzender der Stiftung My Obywatele Unii Europejskiej, Warschau
6) Vereine: Zivilgesellschaftliche Strukturen stärken den sozialen Zusammenhalt und ermöglichen vielfältiges Engagement auf Augenhöhe.
- Jochen Hake – Präsident der Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa e.V.
- Peter A. Kokocinski – Stellv. Vorsitzender Deutsch-Polnische Gesellschaft Bundesverband, Vorsitzender DPG Kiel e.V.
- Dieter Hackmann – Vorstand Weimarer Dreieck e.V.
7) Jugend: Junge Menschen werden aktiv eingebunden – als Ideengeber, Mitgestaltende und Brückenbauer zwischen den Kulturen.
- Stephan Erb – Direktor, Deutsch-Polnisches Jugendwerk
- Paulina Kleiner – Landkreis Dahme-Spreewald, Referentin für Europa & internationaleZusammenarbeit ( (Girls without Borders)
8) Initiativen: Unabhängige Initiativen setzen wichtige Impulse für gesellschaftlichen Wandel und innovative Zusammenarbeit
- Dr. Ewa Łabno-Falęcka – Advisor Mercedes-Benz Vans, Gründerin „Weimarer Dreieck der Frauen“
- Cornelia Pieper – Vorstandsvorsitzende der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung (DPWS), Staatsministerin aD, Generalkonsulin aD, Begründerin „Weimarer Dreieck der Frauen“
- Małgorzata Gemen – Leiterin des Berliner Büros des Polnischen Instituts für Internationale Angelegenheiten (PISM)
- Joanna Reiter – ESG Consultant & International Partnerships, MIT Professional Education
9) Wirtschaft: Unternehmen und wirtschaftliche Akteure werden vernetzt, um Kooperationen, Innovation und berufliche Perspektiven zu fördern.
- Agnieszka Ozubko –Deutsch-Polnische Industrie- und Handelskammer, Warschau (AHK Polen)
- Dr. Wolf Schumacher – Bayerische Landesbank, Aufsichtsratsvorsitzender
- Colette Boos-John – Thüringer Ministerin für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum
10) Erinnerung: Die Auseinandersetzung mit der gemeinsamen Geschichte schafft Verständnis, Versöhnung und Orientierung für die Zukunft.
- Bahr, Prof. Dr. Matthias – RPTU Kaiserslautern-Landau, Geschäftsführender Institutsleiter -Religionspädagogik/Menschenrechtsbildung Gf. Institutsleiter
- Poznańska, Dr. Anna (WDP) Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung- Leiterin des Bereichs Kommunikation und internationale Zusammenarbeit
11) Wissenschaft / Bildung: Forschung und Lehre eröffnen neue Blickwinkel, unterstützen den Dialog und stärken die europäische Verständigung.
- Prof. Dr. Andrea Chartier-Bunzel – Universität Paul Valéry 3, Montpellier
- Prof. Dr. Henrieke Stahl – Universität Trier
- Prof. Dr. Sylvie Grimm-Hamen – Université de Lorraine
- Dr. Erik Malchow – Leiter des Berliner Büros des Kompetenz- und Koordinationszentrum Polnisch (KoKoPol)
12) Kunst und Kultur: Kultureller Austausch fördert Begegnung, Verständnis und Kreativität – als verbindende Sprache über Grenzen hinweg.
- Katarzyna Sitko – Direktorin Polnisches Institut Berlin
- Thomas Michelon – Französische Botschaft, Botschaftsrat für Kultur, Bildung und Hochschulwesen – Leiter des Institut français Deutschland



