Europa steht vor wachsenden inneren und äußeren Herausforderungen. Demokratisches Vertrauen, politische Zusammenarbeit und die Fähigkeit zum gemeinsamen Handeln geraten zunehmend unter Druck. In dieser Situation kommt der Kooperation zwischen Deutschland, Frankreich und Polen im Rahmen des Weimarer Dreiecks eine besondere Bedeutung zu.

Vor diesem Hintergrund haben die Gemeinnützige Hertie-Stiftung, das Institut Montaigne sowie die Polnische Robert-Schuman-Stiftung in Kooperation mit der Europäischen Akademie Berlin das Weimarer Kolleg ins Leben gerufen.

Das einjährige Leadership-Programm richtet sich an politiknahe Fach- und Führungskräfte in der mittleren Karrierephase (in der Regel ca. 30–45 Jahre) aus Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Medien und weiteren relevanten Bereichen. Ziel ist es, engagierte Persönlichkeiten zusammenzubringen, die die demokratische Zukunft Europas aktiv mitgestalten möchten.

Das Programm läuft von September 2026 bis Juli 2027 und umfasst drei Präsenzmodule in Berlin, Warschau und Paris. Im Mittelpunkt stehen der trilaterale Austausch, die gemeinsame Analyse europäischer Herausforderungen sowie die Entwicklung konkreter, praxisorientierter Projekte in transnationalen Teams. Ergänzt wird das Programm durch Begegnungen mit Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Praxis.

Ein besonderer Mehrwert liegt im Aufbau eines nachhaltigen trilateralen Netzwerks: Die Teilnehmenden werden Teil eines aktiven Alumni-Netzwerks und bleiben über das Kollegjahr hinaus miteinander verbunden.

Interessierte können sich für den Jahrgang 2026/2027 bis zum 30. April 2026 bewerben.

Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen finden Sie unter: https://www.ghst.de/weimarer-kolleg

Der Weimarer Dreieck e.V. begrüßt diese Initiative ausdrücklich als wichtigen Beitrag zur Stärkung demokratischer Zusammenarbeit und zur Weiterentwicklung des europäischen Gedankens.