Der Weimarer Dreieck e.V. hat in Kooperation mit dem Oberbürgermeister der Stadt Weimar den Weimarer-Dreieck-Preis am 27. August 2025 an
die Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung (Fundacja Krzyżowa dla Porozumienia Europejskiego) gemeinsam mit ihren Projektpartnern – dem Museum Friedland (Niedersachsen), dem Internationalen Bund (IB) mit Sitz in Göttingen und dem französischen FIEF – Foyer International d’Études Françaises in La Bégude-de-Mazenc verliehen.
Die Preisverleihung fand im Rahmen des Jubiläumskongresses „15 Jahre Weimarer Dreieck e. V.“ in Weimar statt und wurde begleitet vom Thüringer Ministerpräsidenten Mario Voigt und von Vertretern der Französischen Botschaft und der Polnischen Botschaft.
Das prämierte Projekt
„JAZDA! – DEUTSCH-POLNISCH-FRANZÖSISCHER BEGEGNUNGSZYKLUS VON JUNGEN ERWACHSENEN“,
das sich mit den Themen _Grenzen, Migration und Identität auseinandersetzt, wurde für die bundesweite Auszeichnung Deutscher Engagementpreis 2026 nominiert.
Das trilaterale Projekt “Jazda!“ bringt junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 25 Jahren aus Frankreich, Deutschland und Polen in einem kreativen Austauschprozess zusammen. Sie entdecken historische Orte, lernen die Migrationsgeschichte ihrer drei Länder kennen und beschäftigen sich mit den aktuellen Entwicklungen in einer von Vielfalt geprägten Gesellschaft. Unter dem Stichwort des interkulturellen Lernens stehen Sprachanimationen, die Förderung der Gruppendynamik, Biographiearbeit, Reflexionsrunden und kulturelle Erkundungen auf dem Programm. Mithilfe von Kunst/Grafik, Tanz/Theater und Foto/Objekten halten die Teilnehmenden ihre Lernergebnisse fest und präsentieren sie in einer Ausstellung der Öffentlichkeit. Das einmalige Projekt überzeugt auch durch seine Fortsetzung 2025/26 und seine Nachhaltigkeit.



