Mit einem Festakt ist das Deutsch-Französische Gymnasium Hamburg (DFG) an seinem neuen Standort in Altona offiziell eingeweiht worden. Unter den Gästen waren Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher und der französische Botschafter François Marie Delattre. Der Weimarer Dreieck e.V. war durch Dorothee Wassener und Barbara Barberon vertreten.

Hamburg-Altona, [26. September 2026]. Mit einer feierlichen Eröffnungsveranstaltung ist das Deutsch-Französische Gymnasium Hamburg (DFG) an seinem neuen Standort in Altona offiziell eingeweiht worden. Gemeinsam mit der Schulgemeinschaft feierten Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher, Senatorin für Schule, Familie und Berufsbildung Ksenija Bekeris, der französische Botschafter François Marie Delattre, der Generaldirektor der AEFE, Alexandre Morois, Generalkonsulin Lorène Lemor sowie weitere hochrangige Repräsentantinnen und Repräsentanten französischer Institutionen. In ihren Beiträgen würdigten sie das DFG als ambitioniertes Bildungsprojekt und zugleich als wichtiges Zeichen für die deutsch-französische Freundschaft und den europäischen Zusammenhalt. Der Weimarer Dreieck e.V. war bei der Einweihung durch Dorothee Wassener Beisitzerin im Vorstand und Barbara Barberon, 1. Vorsitzende und Intendantin von arabesques Hamburg vertreten.

Der Élysée-Vertrag als Fundament
Die Schulleitung des DFG, Torge Lorenzen und Florence Burger, erinnerte mit 63 Rosen an den Élysée-Vertrag von 1963. Er legte den Grundstein für die institutionalisierte deutsch-französische Zusammenarbeit, stellte die Jugend in besonderer Weise in den Mittelpunkt und schuf damit das Fundament der deutsch-französischen Schulen.

Auch die Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen in Hamburg wurde bei der Eröffnung lebendig: Erinnert wurde unter anderem daran, dass Michel Foucault in den Jahren 1959 und 1960 das Institut Français in Hamburg leitete. Für die Gegenwart steht der Begriff „Esprit de Hambourg“ – der besondere Geist der deutsch-französischen Zusammenarbeit, der seit der gemeinsamen Kabinettsklausur deutscher und französischer Minister in Hamburg im Jahr 2023 auch über die Stadt hinaus Beachtung findet.

Europa im Schulalltag
Wie die Schule in ihrem Bericht hervorhebt, wurde im Verlauf des Festakts immer wieder deutlich, dass die enge Verbindung zwischen Deutschland und Frankreich heute wichtiger denn je ist. Gerade in Zeiten großer gesellschaftlicher und politischer Herausforderungen brauche es Orte, an denen junge Menschen Europa im gemeinsamen Lernen und Miteinander unmittelbar erfahren. Als deutsch-französische Schule verbindet das DFG Mehrsprachigkeit, kulturellen Austausch und Bildung über nationale Grenzen hinweg. Die Schülerinnen und Schüler erwerben dort nicht nur Sprachkenntnisse, sondern entwickeln auch die Offenheit und Perspektive, um Europa aktiv mitzugestalten.

Festprogramm und Schulführungen
Durch den Festakt führte Dr. Jochen Schnack, Leiter des Referats Europa und Internationales der Hamburger Schulbehörde. Als Simultandolmetscherin unterstützte Lina Beckmann, die das Gründungsteam des DFG bereits seit 2017 mit ihren Übersetzungen begleitet. Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Duo Henry & Lisa mit Klavier und Gesang; mit ihrer Interpretation der „Hymne à l’amour“ nach Edith Piaf schloss die Veranstaltung. Der Chor der 6. Klassen trug eine deutsch-französische Fassung des Liedes „All for One“ vor. Im Anschluss an die Reden führten Schülerinnen und Schüler die Gäste durch ihre neue Schule und stellten aktuelle Unterrichtsprojekte vor. Ein gemeinsamer Ausklang in der Kantine beendete den Tag.

1. DFG Hamburg, „Einweihung: Hochrangige Gäste würdigen DFG“, 28.09.2026: https://www.google.com/url?q=https://dfg-lfa.hamburg.de/2026/09/28/einweihung-hochrangige-gaeste-wuerdigen-dfg/&source=gmail&ust=1791260212339000&sa=E

Fotos: René Kusche/Inga Thode | Deutsch-Französisches Gymnasium Hamburg
https://dfg-lfa.hamburg.de/2026/09/28/einweihung-hochrangige-gaeste-wuerdigen-dfg/