Weimar, 27.08.2025 – „Runder Tisch“ zum Weimarer Dreieck
Im Rahmen des Jubiläumskongresses „Weimarer Dreieck Verein(t)“ kamen Vertreterinnen und Vertreter aller 12 Kompetenzbereiche aus Politik und Gesellschaft in Weimar erstmals am „Runden Tisch“ zusammen und präsentierten die Vielfältigkeit des Weimarer Dreiecks mit dem Ziel eines gemeinsamen Netzwerks.
Der „Runde Tisch“ zum Weimarer Dreieck ist ein neues Format im Rahmen der deutsch-französisch-polnischen Zusammenarbeit von Politik und Gesellschaft.
Während beim „Weimarer Dreieck – Stammtisch“ vorbildliche Projekte zu den 12 Kompetenzbereichen präsentiert werden, geht es beim „Runden Tisch“ um das gemeinsame Netzwerk der Akteure. Die Teilnehmenden bringen ihre Erfahrungen und Kompetenzen ein, tauschen sich aus und schaffen Synergien.
Teilnehmende des (ersten) Runden Tischs zu den zwölf Kompetenzbereichen zum Weimarer Dreieck am 27.08.2025 in Weimar:
1) Europa: Im Zentrum steht der europäische Gedanke: Gemeinsamkeit statt Abgrenzung – für ein offenes, starkes und solidarisches Europa.
- Marion Walsmann – Mitglied des Europäischen Parlaments
2) Nationen: Deutschland, Frankreich und Polen gestalten als Gründungspartner des Weimarer Dreiecks die trilaterale Zusammenarbeit mit Modellcharakter.
- Jan Tombiński – Geschäftsträger a.i. der Botschaft der Republik Polen
- Frédéric Petit – Abgeordneter in der französischen Nationalversammlung
- Dr. Hans-Peter Hinrichsen – Referatsleiter, Auswärtiges Amt
3) Regionen: Regionale Identitäten und ländliche Räume werden gezielt einbezogen, um Vielfalt und Teilhabe jenseits der Metropolen zu fördern.
- Maren Pusback – Vertretung des Saarlandes beim Bund, Referentin Geschäftsstelle Bundesratspräsidentschaft
- Georges Major – Präsident URAFA Hauts de France pour l’Europe
- Anne Jansen – Staatskanzlei NRW, Referat Bilaterale Beziehungen, Regionales Weimarer Dreieck
- Eric Langer – „Weimarer Dreieck in Sachsen“, Chemnitz
4) Kommunen: Städte und Gemeinden agieren als aktive Partner – durch Austauschformate, gemeinsame Projekte oder langfristige Kooperationen.
- Ralf Kirsten – Bürgermeister der Stadt Weimar
- Dr. Theophil Gallo – Landrat Saarpfalz-Kreis a.D., Rechtsanwalt
5) Stiftungen: Stiftungen unterstützen als Impulsgeber und Förderpartner, um zukunftsorientierte Vorhaben nachhaltig zu begleiten.
- Guillaume Ohleyer – Stiftung Genshagen, Projektleiter Dialogue européen
- Olgierd Łukaszewicz – Vorsitzender der Stiftung My Obywatele Unii Europejskiej, Warschau
6) Vereine: Zivilgesellschaftliche Strukturen stärken den sozialen Zusammenhalt und ermöglichen vielfältiges Engagement auf Augenhöhe.
- Jochen Hake – Präsident der Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa e.V.
- Peter A. Kokocinski – Stellv. Vorsitzender Deutsch-Polnische Gesellschaft Bundesverband, Vorsitzender DPG Kiel e.V.
- Dieter Hackmann – Vorstand Weimarer Dreieck e.V.
7) Jugend: Junge Menschen werden aktiv eingebunden – als Ideengeber, Mitgestaltende und Brückenbauer zwischen den Kulturen.
- Stephan Erb – Direktor, Deutsch-Polnisches Jugendwerk
- Paulina Kleiner – Landkreis Dahme-Spreewald, Referentin für Europa & internationaleZusammenarbeit ( (Girls without Borders)
8) Initiativen: Unabhängige Initiativen setzen wichtige Impulse für gesellschaftlichen Wandel und innovative Zusammenarbeit
- Dr. Ewa Łabno-Falęcka – Advisor Mercedes-Benz Vans, Gründerin „Weimarer Dreieck der Frauen“
- Cornelia Pieper – Vorstandsvorsitzende der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung (DPWS), Staatsministerin aD, Generalkonsulin aD, Begründerin „Weimarer Dreieck der Frauen“
- Małgorzata Gemen – Leiterin des Berliner Büros des Polnischen Instituts für Internationale Angelegenheiten (PISM)
- Joanna Reiter – ESG Consultant & International Partnerships, MIT Professional Education
9) Wirtschaft: Unternehmen und wirtschaftliche Akteure werden vernetzt, um Kooperationen, Innovation und berufliche Perspektiven zu fördern.
- Agnieszka Ozubko –Deutsch-Polnische Industrie- und Handelskammer, Warschau (AHK Polen)
- Dr. Wolf Schumacher – Bayerische Landesbank, Aufsichtsratsvorsitzender
- Colette Boos-John – Thüringer Ministerin für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum
10) Erinnerung: Die Auseinandersetzung mit der gemeinsamen Geschichte schafft Verständnis, Versöhnung und Orientierung für die Zukunft.
- Bahr, Prof. Dr. Matthias – RPTU Kaiserslautern-Landau, Geschäftsführender Institutsleiter -Religionspädagogik/Menschenrechtsbildung Gf. Institutsleiter
- Poznańska, Dr. Anna (WDP) Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung- Leiterin des Bereichs Kommunikation und internationale Zusammenarbeit
11) Wissenschaft / Bildung: Forschung und Lehre eröffnen neue Blickwinkel, unterstützen den Dialog und stärken die europäische Verständigung.
- Prof. Dr. Andrea Chartier-Bunzel – Universität Paul Valéry 3, Montpellier
- Prof. Dr. Henrieke Stahl – Universität Trier
- Prof. Dr. Sylvie Grimm-Hamen – Université de Lorraine
- Dr. Erik Malchow – Leiter des Berliner Büros des Kompetenz- und Koordinationszentrum Polnisch (KoKoPol)
12) Kunst und Kultur: Kultureller Austausch fördert Begegnung, Verständnis und Kreativität – als verbindende Sprache über Grenzen hinweg.
- Katarzyna Sitko – Direktorin Polnisches Institut Berlin
- Thomas Michelon – Französische Botschaft, Botschaftsrat für Kultur, Bildung und Hochschulwesen – Leiter des Institut français Deutschland

