Nach der Pressemitteilung vom 11.02.2026 des Deutschen Bundestages reist am 15. und 16. Februar 2025 eine Delegation des EU-Ausschusses zu Gesprächen im Format des Weimarer Dreiecks nach Paris. Die Europaausschüsse aus Deutschland, Frankreich und Polen treffen sich regelmäßig, um die parlamentarische Zusammenarbeit der drei Staaten zu vertiefen und gemeinsame Positionen zu aktuellen europapolitischen Herausforderungen zu entwickeln.
Im Mittelpunkt des nächsten Treffens stehen unter anderem die Rolle der Agrarpolitik im mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union, die Unterstützung der Ukraine sowie Fragen der europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik.
Dieses Format unterstreicht die besondere Verantwortung der drei Nationen Deutschland, Frankreich und Polen als Gründungspartner des Weimarer Dreiecks. Gemeinsam repräsentieren sie einen großen Teil der Bevölkerung, Wirtschaftskraft und politischen Gestaltungsmacht innerhalb der Europäischen Union. Als Verbindung zwischen West- und Osteuropa kommt ihnen eine Schlüsselrolle zu – etwa bei Fragen der Sicherheit, der Energieversorgung, der wirtschaftlichen Entwicklung und der europäischen Solidarität. Ihre enge Abstimmung trägt dazu bei, Lösungen nicht nur national, sondern europäisch zu denken.
Der Weimarer Dreieck e.V. begrüßt diesen Austausch ausdrücklich. Als zivilgesellschaftliches Netzwerk versteht der Verein die politische Kooperation der drei Länder als zentrale Grundlage seiner Arbeit. Zugleich stärkt er den Dialog über die insgesamt 12 Ebenen des Weimarer Dreiecks hinweg – Europa, Nationen, Regionen, Kommunen, Stiftungen, Vereine, Jugend, Initiativen, Wirtschaft, Erinnerung, Wissenschaft sowie Kunst und Kultur – und bringt die Akteurinnen und Akteure dieser Bereiche regelmäßig zusammen, um Wissen, Erfahrungen und Projekte trilateral zu vernetzen.
Darüber hinaus bietet der Verein Workshops, Seminare und Informationsformate an, die das Weimarer Dreieck verständlich, praxisnah und anschaulich vermitteln und den europäischen Gedanken für unterschiedliche Zielgruppen greifbar machen. Interessierte Einrichtungen, Initiativen sowie Bürgerinnen und Bürger können hierzu jederzeit gern Kontakt mit uns aufnehmen.
So ergänzen sich politische Ebene und Zivilgesellschaft im Sinne eines lebendigen und nachhaltigen Weimarer Dreiecks.
