Studierendenforum im Weimarer Dreieck wird 2026 in Darmstadt fortgesetzt
Darmstadt, 13.03.2026 – Mit einem Abstimmungstreffen zur Vorbereitung des Studierendenforums im Weimarer Dreieck ist vom 11. bis 13. März 2026 an der Technischen Universität Darmstadt das wissenschaftliche Projekt „Europas Zukunft gestalten – gesellschaftlich, kulturell, digital“ weiterentwickelt worden. Organisiert wird das Projekt durch den Weimarer Dreieck e.V. in Zusammenarbeit mit seinen Partnervereinen, der Association du Triangle de Weimar (Frankreich) und dem Stowarzyszenie Trójkąt Weimarski (Polen).
An dem fachlichen Austausch nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Technischen Universität Darmstadt sowie des Institut supérieur d’électronique de Paris (ISEP) teil. Auch Mitglieder des Vorstands des Weimarer Dreieck e.V. brachten ihre Erfahrungen aus der trilateralen Zusammenarbeit in die Projektplanung ein. Aus Polen und Frankreich beteiligten sich die jeweiligen nationalen Weimarer-Dreieck-Vereine an den Beratungen. Studierende der beteiligten Hochschulen nahmen ebenfalls teil und brachten ihre Perspektiven in die Diskussion ein.
Das Studierendenforum im Weimarer Dreieck wird vom 20. bis 26. September 2026 in Darmstadt stattfinden. Ziel der Veranstaltung ist es, Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland, Frankreich und Polen zusammenzubringen, um gemeinsam über zentrale Zukunftsfragen Europas zu diskutieren und neue wissenschaftliche Netzwerke zu entwickeln.
Das Projekt wurde bereits 2025 im Rahmen eines Digitalprojekts in Paris durchgeführt, wird 2026 in Darmstadt fortgesetzt und soll 2027 mit einer abschließenden Veranstaltung in Warschau seinen Abschluss finden.
Die Veranstaltungsreihe steht zugleich im Kontext des 35-jährigen Jubiläums des Weimarer Dreiecks im Jahr 2026 und unterstreicht die wachsende Bedeutung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Frankreich und Polen.
Ein zentraler Bestandteil des Studierendenforums wird eine parallele Workshopphase sein, in der die Teilnehmenden in vier thematischen Arbeitsgruppen zusammenarbeiten:
Workshop A – Curie & Einstein
Im Mittelpunkt steht das wissenschaftliche Vermächtnis von Marie Skłodowska-Curie und Albert Einstein als Grundlage für Innovation in einer digitalisierten Welt. Analysiert werden zentrale Texte sowie Fragen des Wissenschaftsethos und der wissenschaftlichen Innovation. Ziel ist die Entwicklung erster gemeinsamer Thesen.
Workshop B – Kunst & Kulturraum
Dieser Workshop widmet sich der Rolle von Kunst, Musik und Literatur im digitalen und analogen europäischen Kulturraum. Die Teilnehmenden analysieren europäische Kulturströmungen, diskutieren das Verhältnis von digitaler und analoger Kulturproduktion und entwickeln erste Projekt- und Produktideen.
Workshop C – Frauen & Moderne
Die Arbeitsgruppe untersucht die Bedeutung von Frauen als Wegbereiterinnen der Moderne in Wissenschaft und Gesellschaft. Anhand biografischer Fallstudien werden historische Entwicklungen, strukturelle Barrieren sowie aktuelle Perspektiven diskutiert und in einem gemeinsamen Thesenpapier zusammengeführt.
Workshop D – KI & Wissenschaftskommunikation
Im Fokus stehen Chancen und Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz sowie moderner Wissenschaftskommunikation im europäischen Kontext. Themen sind unter anderem Grundlagen und ethische Fragen der KI, Medienanalysen sowie die Entwicklung eines Leitfadens für verantwortungsvolle Wissenschaftskommunikation.
Wissenschaft ist einer der zwölf Themen- und Arbeitsbereiche des Weimarer Dreieck e.V. Der Verein engagiert sich seit vielen Jahren für den Austausch zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Deutschland, Frankreich und Polen.
Mit dem Studierendenforum „Europas Zukunft gestalten – gesellschaftlich, kulturell, digital“ stärkt der Weimarer Dreieck e.V. gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen in Frankreich und Polen den wissenschaftlichen Dialog zwischen jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und leistet einen Beitrag zur Weiterentwicklung der europäischen Zusammenarbeit im Weimarer Dreieck.
Das Abstimmungstreffen wurde finanziell durch das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) unterstützt.

