Der Weimarer Dreieck e.V. und die Stadt Weimar laden Sie herzlich ein, mit uns am Gedenkstein in der Kromsdorfer Straße innezuhalten und der Opfer der nationalsozialistischen Zwangsarbeit und des Bombenangriffs vom
9. Februar 1945 zu gedenken – besonders in Erinnerung an Raphaël Élizé (1891 – 1945), dem ersten schwarzen Bürgermeister Frankreichs, Widerstandskämpfer und Zwangsarbeiter, der während dieser Zeit in Weimar ums Leben kam.
Raphaël Élizé steht stellvertretend für die vielen tausend Menschen aus Europa und darüber hinaus, die zur Zwangsarbeit in das damalige Gustloff-Werk verschleppt wurden und unter unmenschlichen Bedingungen litten und starben. Seine Lebensgeschichte – geprägt von politischem Engagement, mutigem Widerstand und tragischem Schicksal – macht das historische Gedenken an dieser Stelle besonders eindrücklich.
Gemeinsam möchten wir an diesem Tag der Ermordeten und Verschleppten gedenken, ihre Geschichten ins Bewusstsein rücken und ein Zeichen setzen gegen Vergessen, Rassismus und Ausgrenzung.
Zeit und Ort:
Samstag, 7. Februar 2026, 14:00 Uhr
Gedenkstein Kromsdorfer Straße (Ecke Andersenstraße), 99427 Weimar
