Schneller von Warschau nach Berlin – und weiter nach Paris?
Nach Angaben des polnischen Ministeriums für Infrastruktur trafen sich am 17. Februar 2026 in Warschau und Helenów erstmals die Verkehrsminister der drei Länder des Weimarer Dreiecks. Gastgeber war Polens Vize-Premier Władysław Kosiniak-Kamysz. Mit dabei: Infrastrukturminister Dariusz Klimczak (Polen), Verkehrsminister Philippe Tabarot (Frankreich) und Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (Deutschland).
Worum geht’s?
Um bessere Bahnverbindungen, stabilere Lieferketten und ein Verkehrssystem, das auch in Krisenzeiten funktioniert. Straßen, Schienen und Häfen sollen moderner, klimafreundlicher und widerstandsfähiger werden.
Ein Schwerpunkt: die Bahn.
Die drei Länder wollen Fahrpläne für grenzüberschreitende Züge besser synchronisieren und prüfen den Ausbau von Hochgeschwindigkeitsverbindung en zwischen Warschau, Berlin und Paris. Ziel ist es, Reisen für Bürgerinnen und Bürger sowie für Unternehmen einfacher, schneller und klimafreundlicher zu machen. Zugleich sprachen sich die Minister für weniger Bürokratie und schnellere Genehmigungsverfahren aus.
Zum Abschluss unterzeichneten die Minister eine gemeinsame Erklärung zur engeren trilateralen Zusammenarbeit. Auch die nationalen Bahnunternehmen – PKP, SNCF und DB Cargo – vereinbarten eine vertiefte Kooperation.
Bedeutung für das Weimarer Dreieck:
Dieses Treffen zeigt, dass das Weimarer Dreieck nicht nur ein politisches Gesprächsformat ist, sondern konkrete europäische Zukunftsprojekte gestaltet. Mit der vertieften Zusammenarbeit im Verkehrsbereich stärken Deutschland, Frankreich und Polen ihre Rolle als Motor für Stabilität, Sicherheit und wirtschaftlichen Zusammenhalt in Europa.
Quellen:
