Das Weimarer-Dreieck-Haus ist als perspektivisches Zentrum der europäischen Zusammenarbeit im Rahmen des Weimarer Dreiecks konzipiert. Es ergibt sich als logische Weiterentwicklung des 12-Säulen-Netzwerks und der zentralen Leitfragen: Wer ist beteiligt? Was sind die Inhalte? Wo findet Zusammenarbeit statt?
Während im Netzwerk Akteurinnen und Akteure identifiziert und ihre Kompetenzen sowie Projekte sichtbar gemacht werden, stellt sich die Frage nach einem gemeinsamen Ort der Begegnung und Zusammenarbeit. Das Weimarer-Dreieck-Haus greift diese Frage auf und entwickelt die Idee eines physischen und zugleich symbolischen Raums für die Netzwerkgesellschaft.
Als zukünftiger Begegnungs-, Arbeits- und Veranstaltungsort soll das Haus Akteurinnen und Akteure aus den zwölf Säulen dauerhaft zusammenführen und Raum für Austausch, Kooperation und Projektentwicklung bieten. Es ergänzt die Arbeit des Runden Tisches und schafft die Grundlage für eine kontinuierliche und sichtbare Zusammenarbeit im Weimarer Dreieck.
Langfristig steht das Weimarer-Dreieck-Haus für die institutionelle Weiterentwicklung des Weimarer Dreiecks und die Stärkung einer europäischen Netzwerkgesellschaft, in der Zusammenarbeit nicht nur gedacht, sondern konkret gestaltet wird.
