Preisverleihung 2016

Herzlichen Glückwunsch zum Weimarer-Dreieck-Preis 2016


Für ihren Beitrag zur europäischen Verständigung werden die germanistischen Fakultäten von drei Universitäten in Deutschland, Frankreich und Polen mit dem Weimarer-Dreieck-Preis 2016 gewürdigt.

 

Aus Anlass des 25. Jahrestages des Weimarer Dreiecks haben der Verein Weimarer Dreieck e.V. und der Oberbürgermeister der Stadt Weimar gemeinsam den Weimarer-Dreieck-Preis am Freitag, den 29. August im Rahmen einer Festveranstaltung im Grand Hotel Russischer Hof in Weimar  verliehen.

Der diesjährige Preis würdigt die Arbeit der universitären Projektgemeinschaft, bestehend aus:
- der Université d'Angers/Faculté des Lettres, Langues et Sciences Humaines/ Département Allemand,
- der Universität Vechta/Department III/Germanistische Didaktik, und
- der Uniwersytet Zielonogórski/Wydział Humanistyczny/Instytut Filologii Germańskiej.

Prof. Claus Ensberg (D), Liliane Sadowska (PL) und Hubertus Bialas (F) haben den mit 2000 Euro dotierten Preis,eine Ehrenurkunde und eine Erinnerungsskulptur, gefertigt vom Künstlers Walter Sachs, entgegen genommen.
Schon seit 1990 veranstalten die germanistischen Fakultäten der drei Universitäten  in Vechta (Niedersachsen), Angers und Zielona Góra gemeinsam das deutsch-französisch-polnische Projekt "Trinationales Kolloquium". Es findet einmal jährlich für eine Woche im Rotationsprinzip statt. Dabei treffen sich etwa 40 polnische, französische und deutsche Germanistik-Studenten und -Studentinnen zu einem gemeinsam verabredeten fachlichen Thema sowie zu Besuchen kultureller Orte und Veranstaltungen, die an ein europäisch relevantes historisches Erbe erinnern.
Zu den Themen gehörten u.a:
- 2007, "Widerstand im Dritten Reich“
⁃ 2011, "Kafka lesen lehren und lernen“
⁃ 2015, “Verbotene Texte-Verbotene Bilder: Kreisauer Kreis und Expressionismus“
⁃ 2016, "Texte in Szene setzen“.

 

Der Weimarer-Dreieck-Preis würdigt das Engagement der Germanistik - Studentinnen und -Studenten aus Frankreich, Polen und Deutschland und will somit ihr gegenseitiges Vertrauen, interkulturelles Lernen, ihre Toleranz und Offenheit hervorheben. Ebenso will er die weitere Annäherung der jungen Menschen in Europa sowie die eigene Verantwortung für die Schaffung einer friedfertigen und gerechten Welt unterstützen.

Verständigung in Europa sei eine „dringende Aufgabe“, sagte Weimars Oberbürgermeister Stefan Wolf  im Vorfeld der Verleihung „Die Jugendlichen des trinationalen Kolloquiums zeigen, wie das geht.“ Der Vorsitzende Dieter Hackmann betonte in einem Gespräch mit den Preisträgern, dass der Verein Weimarer Dreieck das Ziel verfolgt, von zivilgesellschaftlicher Seite die Idee des Weimarer Dreiecks mit Leben zu erfüllen. Der Verein sei stolz, einen so würdigen Preisträger gefunden zu haben.
Nach den Begrüßungen durch den  Oberbürgermeister der Stadt Weimar Stefan Wolf und dem Vereinsvorsitzenden Dieter Hackmann hielten die Generalsekretärin des Deutsch-Französischen Jugendwerkes Frau Béatrice Angrand sowie Stephan Erb, Geschäftsführer des Deutsch-Polnischen Jugendwerkes  Ansprachen und stellten die besondere Projektidee wie auch die zusätzliche Arbeit der Dozentinnen und Dozenten und das Engagement der Studierenden aus Frankreich, Polen und Deutschland als beispielgebend heraus. Die Laudatio hielt der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow.

Prof. Ensberg fesselte alle Zuhörer mit einer beeindruckenden Rede. Er sagte u.a.: "Fordern und Aktivieren ist der eine Leitgedanke des Trinationalen Kolloquiums, Zeigen und Begleiten der andere. Beides ist zunächst für das gegenständliche Arbeiten von Bedeutung, darüber hinaus aber auch für die geschichtlich-kulturellen Bezüge und Zusammenhänge, in die jedes gemeinsame Handeln eingebunden ist."

Frau Sadowska und Herr Bialas verdeutlichten in ihrer anschließenden Danksagung in überzeugender Weise, wie professionell dieses Team arbeitet und wie  das zivilgesellschaftliche Projekt, bei dem die Studierenden im Mittelpunkt stehen, praktisch funktioniert. Allen Gästen wurde dabei klar, wie viel Überzeugung und europäische Leidenschaft mit ihm Spiel sein müssen, um solch ein qualitativ hochwertiges Projekt 26 Jahre durchzuführen.

 

Förderer des Weimarer-Dreieck-Preises 2016 sind: Sparkasse Mittelthüringen, HK Immobilienmanufaktur, Grand Hotel Russischer Hof Weimar, Thüringer Tourismus GmbH,  Vereinsmitglied und Honorarkonsulin Bärbel Grönegres. Ihnen gilt unser besonderer Dank.

Einladung
Einladungwdp.pdf
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Programm/Preisverleihung
ProgrammWDP.pdf
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Grußwort OB der Stadt Weimar
WDPOBREDE.doc
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Grußwort Vereinsvorsitzender
BegrüßungsredeDH.docx
Microsoft Word-Dokument [11.0 KB]
Grußwort DFJW
WDGrußwortAngrand.pdf
PDF-Dokument [78.3 KB]
Grußwort DPJW
Grußwortdpjw.docx
Microsoft Word-Dokument [10.4 KB]
Laudatio des Ministerpräsidenten Thüringens
Mitschnitt Laudatio Weimarer Dreieck üb.[...]
PDF-Dokument [159.8 KB]
Präsentation Prof.Dr. Claus Ensberg
PräsentationTrinatKolloquium.pdf
PDF-Dokument [69.0 KB]
Dankesworte /Doz.Sadowska, Doz. Bialas
DankesworteTrinatkollquium.pdf
PDF-Dokument [42.2 KB]
Info Pianistin
Pianistin Izabela.pdf
PDF-Dokument [110.1 KB]
WDP 2016 - Programm Izabela.pdf
PDF-Dokument [108.1 KB]
ErläuterungWDPSkulptur.pdf
PDF-Dokument [48.7 KB]

Trinationales Kolloquium in Polen


 

Preisverleihung 2015

Weimarer-Dreieck-Preis für zivilgesellschaftliches Engagement 2015


Herzlichen Glückwunsch an den Landesverband Thüringen im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.


Der Verein Weimarer Dreieck e.V. und der Oberbürgermeister der Stadt Weimar haben gemeinsam am 15. November in Weimar den „Weimarer-Dreieck-Preis für zivilgesellschaftliches Engagement im Jugendbereich an den Landesverband Thüringen im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. für das Projekt „Trinationale Jugendbegegnung 2014-2016" verliehen. Die Preisverleihung fand zum Volkstrauertag im Grand Hotel Russischer Hof im Rahmen einer Festveranstaltung statt. Mit einer Erinnerungsskulptur des Künstlers Walter Sachs, einer Urkunde und einem Preisgeld in Höhe von 2000 Euro würdigten der Vorsitzende des Vereins Weimarer Dreieck, Dieter Hackmann, und die Beigeordnete Dr. Claudia Kolb als Vertretung für den OB der Stadt Weimar die beispielhafte Arbeit der französischen, polnischen und deutschen Jugendlichen sowie der Projektverantwortlichen.
Das zweiwöchige Workcamp mit 30 Jugendlichen im Alter von 18 bis 26 Jahren fand bereits in Erfurt/Weimar (Thüringen) 2014 und in Gorlice (Kleinpolen) 2015 statt. Es soll 2016 in Frankreich fortgesetzt werden. Das Projekt befasst sich mit europapolitischen Themen wie auch mit erinnerungskulturellen Fragen, die ausgehend von der Besichtigung und Pflege lokaler Kriegsgräber diskutiert werden. Die Jugendlichen begeben sich auf europäische Spurensuche, um herauszufinden wie Europa einst verfeindet war und wie es heute, trotz vielfältiger Probleme, friedlich zusammen wächst. Wichtig ist für die Jugendlichen die Erkenntnis, dass dies geschichtlich und wirtschaftlich bedingt ein schwieriger Prozess ist, der von der jungen Generation mitgetragen werden muss. Kriegsgräberstätten haben heute vielfältige Funktionen: Sie sind Orte internationaler Begegnung und Lernorte der Geschichte, aber auch Orte individueller Trauer und kollektiven Gedenkens. Es sind, nicht zu vergessen, auch sensible Orte, die vor Missbrauch und Missachtung geschätzt werden müssen. Es geht in diesem Projekt darum, zivilgesellschaftliches Engagement über Grenzen hinweg zu zeigen.
Das trinationale Jugendprojekt des Landesverbandes Thüringen steht beispielhaft für die umfängliche Einbeziehung der Jugendlichen im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. bundesweit. „Versöhnung über den Gräbern - Arbeit für den Frieden“ ist u.a. das Motto des Volksbundes. Er ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe sowie der politischen Erwachsenenbildung. Seit 1953 bietet der Volksbund Workcamps außerhalb der Bundesrepublik an. So haben nach eigenen Angaben des Volksbundes seit 1953 bis Jahresende 2014 über 519.000 junge Menschen aus ganz Europa an den von den Landesverbänden organisierten Workcamps sowie als Teilnehmer/innen von Projekten in den Jugendbegegnungs- und Bildungsstätten des Volksbundes teilgenommen. Anliegen ist es, Freundschaften zu schließen, andere Länder kennen zu lernen, sich Gedanken zu machen über Grenzen auf der Karte und im Kopf. Jährlich kommen einige tausend junge Menschen aus Europa zusammen, um zu arbeiten, aber auch um gemeinsam Spaß zu haben ( http://www.volksbund.de ).
Der Landesverband Thüringen wurde beispielhaft für sein zeitgemäßes zivilgesellschaftliches Engagement im Bildungsbereich im Sinne des Weimarer Dreiecks ausgezeichnet. Hinter dem trinationalen Jugendprojekt steht ein kompetentes französisch-polnisch-deutsches Team. Zu den Verantwortlichen gehören auf Thüringer Seite der Vorsitzende des Thüringer Landesverbandes Dr. Michael Krapp (Kultusminister a.D.), der Geschäftsführer Henrik Hug und der Projektleiter Sebastian Fehnl. Auf polnischer Seite in Gorlice sind es der Projektinitiator Dr. Stanislaw Sorys, Vizemarschall von Kleinpolen, und der Schulleiter Herr Kryca. Auf französischer Seite gehört Seydou Sarr von Les Francas du Nord/Lille zu den Partnern.
Das Projekt präsentierten zur Festveranstaltung stellvertretend für alle Workcamp-Teilnehmer: Clement Siche (FR), Alicja Werblinska (PL), Anna Sniegowska (PL), Verena Kaldik (DE), Stephanie Roth (DE), Tim-Benedikt Attow (DE), Marc Stubenrauch (DE). Dabei sprachen sie über ihre bleibenden Eindrücke und Erfahrungen. Alicja Werblinska sagte: „Dank des Workcamps habe ich die Geschichte des Ersten Weltkrieges aus der Perspektive anderer Nationen kennen gelernt. Vor allem hatte ich auch die Möglichkeit, viele Freundschaften zu schließen und mehr über die Kultur von Frankreich und Deutschland zu erfahren." Verena Kaldik hob hervor: "Wir alle hoffen, dass das Projekt im nächsten Jahr in Frankreich fortgesetzt werden kann. Besonders vor dem Hintergrund der aktuellen Geschehnisse wird noch einmal deutlich, wie wichtig solche internationalen Jugendbegegnungen sind, um den Frieden in Europa zu erhalten. Denn Frieden ist kein Zustand, der irgendwann erreicht wird - es muss ständig daran gearbeitet werden, dass sich die Vergangenheit nicht wiederholt. Schon Erich Maria Remarque sagte: 'Das Vermächtnis der Toten heißt nicht Rache. Es heißt nie wieder.' " Einige Teilnehmer werden sogar als Betreuer bei nächsten Projekten mitarbeiten.
Die Laudatio anlässlich der Verleihung des Weimarer-Dreieck-Preises hielt Staatsminister Michael Roth, Auswärtiges Amt. Der Ministerpräsident des Freistaats Thüringen Bodo Ramelow und die Honorarkonsulin der Republik Frankreich in Thüringen Bärbel Grönegres hielten die Grußworte. Förderer des Weimarer-Dreieck-Preises 2015 sind: Sparkasse Mittelthüringen, Grand Hotel Russischer Hof Weimar, Stiftung Weimarer Klassik, Thüringer Tourismus GmbH, Georg und Ursula Kuhn. Ihnen gilt unser besonderer Dank.

 

Programm der Veranstaltung
Programm_final WDP 2015.pdf
PDF-Dokument [190.8 KB]
Begrüßungsrede des Vereinsvorsitzenden
Begrüßungsrede DH zur Verleihung des WD[...]
PDF-Dokument [24.1 KB]
Brief des Botschafters der Republik Polen
scan_2015-11-13-17-18-19-974-erdmanm.pdf
PDF-Dokument [53.5 KB]
Urkunde
wdurkunde_0001.pdf
PDF-Dokument [265.0 KB]
Erläuterungen zur Ehrenskulptur
Skulptur Weimarer-Dreieck-1.pdf
PDF-Dokument [48.7 KB]
Konzertprogramm
Programm musikalische Umrahmung Volkstra[...]
PDF-Dokument [50.0 KB]

Preisverleihung 2014

Foto: TLZ Maik Schuck

Weimarer-Dreieck-Preis für zivilgesellschaftliches Engagement 2014
                                                                                                                                                          
Herzlichen Glückwunsch Grand méchant loup  |  Böser Wolf

Der  Berliner Verein Grand méchant loup  |  Böser Wolf e.V. wurde am 29.August 2014 für seine deutsch-französisch-polnische Jugendarbeit mit dem Weimarer-Dreieck-Preis 2014 für zivilgesellschaftliches Engagement im Jugendbereich ausgezeichnet. Mit einer Erinnerungsskulptur des Künstlers Walter Sachs, einer Urkunde und einem Preisgeld in Höhe von 2000 Euro würdigten der Verein Weimarer Dreieck e.V. und der OB der Stadt Weimar die beispielhafte Arbeit der Jungreporter "Böser Wolf". Die Preisverleihung fand  im Weimarer Forum Seebach im Rahmen einer Festveranstaltung statt.
 
Der eingetragene und gemeinnützige Verein,der 2004 gegründet wurde, fördert als trinationales journalistisches Kinder- und Jugendprojekt die Zusammenarbeit zwischen deutschen, französischen und polnischen Kindern und Jugendlichen zwischen 8 und 16 Jahren. Ein medienkompetentes Team aus Kinder- und Jungreportern erstellt unter der Projektleitung von Christiane Baumann für die dreisprachige, interaktive Website www.boeser-wolf.schule.de spannende Reportagen in den Bereichen Politik,Kultur und Sport, interaktive Spiele, vielfältige Informationen und gelungene Interviews. Das Angebot der Website kann sowohl im schulischen Kontext als auch in der Freizeit vielfältig genutzt werden. Spezielle Jahresthemen, aktuell zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges, bilden inhaltliche Schwerpunkte in der modernen Medienarbeit des Vereins.
Bei seiner Arbeit wird der Grand méchant loup  |  Böser Wolf e.V. von der Masterplan-AG Grand méchant loup  |  Böser Wolf e.V. am Französischen Gymnasium Berlin hervorragend unterstützt.
 
„Unsere furchtlosen Kinderreporter von heute sind die mutigen Europäer von Morgen“, würdigte Stephan Steinlein, Staatssekretär des Auswärtigen Amtes, in seiner Laudatio das ausgezeichnete Jugendmedienprojekt. „Wenn bewaffnete Konflikte weltweit und insbesondere in unserer direkten Nachbarschaft aufflammen, müssen wir Europäer uns auch weiterhin dafür einsetzen, Frieden, Aussöhnung und Demokratie zu fördern“, sagte Steinlein weiter.
 
Oberbürgermeister Stefan Wolf betonte die Intention des Weimarer-Dreieck-Preises: „Weimar darf sich nicht darauf beschränken, Kulisse für politisches Symbolhandeln zwischen Deutschland, Frankreich und Polen zu sein. Viel wichtiger ist es, dass jenseits der großen Politik der Austausch der einzelnen Bürger Anerkennung findet.“
 
Das Ziel des Grand méchant loup ist es, insbesondere Kindern die Angst vor dem Fremden, dem „Bösen Wolf“, zu nehmen. Sie sollen vielmehr für fremde Kulturen, Europas Geschichte und dessen Zukunftsperspektiven sensibilisiert und interessiert werden. Dies gelingt dem Grand méchant loup  |  Böser Wolf in Zusammenarbeit mit der Masterplan-AG Grand méchant loup am Französischen Gymnasium in Berlin beispielhaft.Das Projekt fördert journalistische Arbeit von polnischen,französischen und deutschen Schüleinnen und Schülern mit verschiedenen Lebensperspektiven.
 
An den Schülerwettbewerben des Grand méchant loup  |  Böser Wolf e.V. haben in den vergangenen sieben Jahren rund 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Polen, Frankreich und Deutschland teilgenommen. 2004 erhielt der Verein den Deutsch-Französischen Journalistenpreis (Kategorie Internet), er gewann 2004 und 2007 den SPIEGEL-Schülerwettbewerb, 2009 wurde er vom Filmfestival „Regards jeunes sur la cité“ ausgezeichnet.

Im Rahmen der Festveranstaltung präsentierten sehr abwechslungsreich und sympathisch die Kinderreporter Gaia Coulon (12 Jahre, Nationalität: französisch, Französisches Gymnasium), Julienne Mougnekabol (12 Jahre, Nationalität: deutsch, Französisches Gymnasium), Leopold von Bernstorff (14 Jahre, Nationalität: deutsch-französisch, Französisches Gymnasium), Dagmara Morczynska, 11 Jahre, Nationalität: deutsch-polnisch, Rückert-Gymnasium) das große Spektrum des Vereins Grand méchant loup  |  Böser Wolf e.V.

Hinter den Jungreportern steht ein kompetentes Team:Geleitet wird das Projekt von Christiane Baumann (Redakteurin und Autorin, Schwerpunkt:Reportagen,Interviews, Filme und Fotos), weitere Redakteurinnen sind Catherine Raoult(Schwerpunkt: Text und Kinderzeichnungen, Übersetzungenins Französische) und MonikaSlowakiewicz-Morczynska (Schwerpunkt: Text, Filme, Übersetzungen ins Polnische).Christiane Baumann ist zugleichexterne Projektkraft am Französischen Gymnasium und leitet seit 2007 die eEducation Berlin Masterplan-AG Grand méchant loup.
Der Webmaster Uwe Sievers, der Filmemacher Michael Weihrauch und die Webgrafikerin Clémentine Caurier sind nicht nur anerkannte Profis in ihren jeweiligen Bereichen, sondern arbeiten darüber hinaus auch als Medienpädagogen und vermitteln ihre Kompetenzen sowie ihr Wissen an die Schülerredaktion der Bösen Wölfe.
 
12 Fakten sprechen für den Verein Grand méchant loup  |  Böser Wolf                  
                                                                                                                          
•    aktiv seit 11 Jahren
•    Jungreporter-Website mit grenzübergreifendem, europäischen Charakter: deutsch-französisch-polnisch
•    Medienwirksamkeit (TV, Print, Radio, Internet)
•    Infos, Interviews, Wettbewerbe, Reportagen, interaktive Spiele von und für Kinder und Jugendliche
•    kontinuierliche Arbeit aus der Kinderredaktion von Berlin in das World Wide Web mit jungen Reportern zwischen 8 und 16 Jahren
•    Jahresthemen zu aktuellen Anlässen: 20 Jahre Maueröffnung / 100 Jahre Erster Weltkrieg
•    Interviews mit rund 100 Persönlichkeiten aus Politik, Sport, Kultur und Wirtschaft und ebenso viele mit nicht oder noch nicht bekannten Menschen
•    Schülerwettbewerb seit 7 Jahren mit rund 10.000 Teilnehmern aus deutsch- und französischsprachigen Ländern – seit 2012 auch polnischsprachig
•    Web-Statistik im Monat: 3-4 Mio. Anfragen
•    lebt dank Projektunterstützung und der Hilfe vieler Freunde
•    10 Auszeichnungen: Deutsch-Französischer Journalistenpreis 2004, Kategorie Internet | Bundesweiter Schülerzeitungswettbewerb 2004 | SPIEGEL-Schülerwettbewerb 2005 und 2007 | Schülerwettbewerb zur politischen Bildung 2006, 2007 und 2009 |Filmfestival "Regards jeunes sur la cité" 2009 | Wettbewerb KINDER ZUM OLYMP 2010, Kategorie Film und Neue Medien | Qualitätssiegel ERFURTER NETCODE | Nominierung für die Europalilie 2011, Kategorie Jugendarbeit | European Award for "Citizenship, Security and Defense" 2013.

 

Förderer des Weimarer-Dreieck-Preises sind:
Sparkasse Mittelthüringen, Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbh, Analytik Jena AG

Projektkurzdarstellung
1914-2014-kurzdarstellung.pdf
PDF-Dokument [402.8 KB]

Fotos in der Fotogalerie: Andy Faupel

Laudatio
Steinlein Weimarer-Dreieck.pdf
PDF-Dokument [19.4 KB]
Ein Interview der Schülerreporter des Bösen Wolfes mit Stephan Steinlein Staatssekretär des Auswärtigen Amtes
In Polen und Frankreich lernt man.pdf
PDF-Dokument [592.9 KB]
Erläuterungen zur Preisskulptur Weimarer Dreieck
Skulptur Weimarer-Dreieck-1.pdf
PDF-Dokument [48.7 KB]

Preisverleihung 2013

Herzlichen Glückwunsch dem Preisträger LKJ SACHSEN e.V.

 

 

Weimarer-Dreieck-Preis für zivilgesellschaftliches Engagement am 29.08.2013 im Rathaus der Stadt Weimar vergeben


Die Preisverleihung hat gezeigt, das Weimarer Dreieck nimmt auf zivilgesellschaftlicher Ebene an Fahrt auf. Der Verein Weimarer Dreieck e.V. und die Stadt Weimar haben am 29.8.2013 im Rathaus der Stadt Weimar zum zweiten Mal den Weimarer-Dreieck-Preis für zivilgesellschaftliches Engagement verliehen. Ausgezeichnet wurde die Landesvereinigung Kulturelle Kinder-und Jugendbildung (LKJ) Sachsen e.V. für das Projekt: Trilaterale Sommerwerkstatt. Den Preis in Höhe von 2000 Euro und die Erinnerungsskulptur des Künstlers Walter Sachs nahmen auch drei junge Projektteilnehmerinnen aus Frankreich, Polen und Deutschland symbolisch mit entgegen - Charlotte Saverna, Katarzyna Kormann und Annemarie Franke. Ihre Berichte über Erlebtes waren beeindruckend und überzeugend. Annemarie Franke will weiter als Betreuerin bei zivilgesellschaftlichen Projekten mitarbeiten.

Das Konzept der Sommerwerkstatt der LKJ entwickelte sich über Jahre von einer reinen Kunstwerkstatt hin zu einem anspruchsvollen interkulturellen Bildungserlebnis, das auf aktiver Teilhabe und Mitwirkung der Jugendlichen basiert. Die Motivation der Jugendlichen, die an den verschiedenen Sommerwerkstätten teilgenommen haben, war geprägt von Lust am Entdecken europäischer Nachbarländer, ihrer Kultur, ihrer Sprache und ihrer Menschen. Die Themen hatten einen starken Lebensbezug und gleichzeitig immer eine gesellschaftliche Dimension (Licht und Schatten/Lebensraum/Lebensträume/Umweltzerstörung/Konsum).

Die Thüringer Ministerin für Bundes-und Europaangelegenheiten und Chefin der Staatskanzlei Marion Walsmann dankte der LKJ für den beispielhaften Einsatz im Sinne eines kontinuierlichen und lebendigen trilateralen Austausches Jugendlicher. Sie würdigte die hervorhebenswerte Leistung aller am Projekt Beteiligten als einen Beitrag für ein gemeinsames europäisches Bewusstsein.

Der Vorsitzende des Vereins Weimarer Dreieck e.V. Dieter Hackmann zeigte sich sehr angetan von der Arbeit der LKJ, weil ganz im Sinne der Vereinsstrategie und der Ziele des Vereins sich durch diese Projekte Jugendliche hoch motiviert engagieren und wie selbstverständlich Kontakte europaweit knüpfen. 

Das Preisgeld zum Weimarer-Dreieck-Preis 2013 stellte die Carl-Zeiss AG zur Verfügung. 

 

 

Links: http://stadt.weimar.de/aktuell/presse/mitteilung/lang/weimarer-dreieck-preis-fuer-zivilgesellschaftliches-engagement-verliehen 

http://lkj-sachsen.de/lkj-sachsen-ev/aktuelles 

 

 

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Preisverleihung 2012

 

 

PREISTRÄGER

KINDER- UND JUGENDZIRKUS TASIFAN
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH

 

Weimarer-Dreieck-Preis für zivilgesellschaftliches Engagement am 29.08.2012 im Rathaus der Stadt Weimar vergeben

 

In Anwesenheit der Vertreter der Botschaften Polens, Frankreichs, des Auswärtigen Amts, des Freistaates Thüringen, der Stadt Weimar und weiterer Vertreter von Institutionen, Vereinsmitgliedern und interessierten Bürgern wurde der Preis für zivilgesellschaftliches Engagement symbolisch an drei junge Leute im Alter von 17 bis 24 aus Polen, Frankreich und Deutschland für das Tasifan-Projekt vergeben.

 

Bei der Vergabe des Preises würdigten der Oberbürgermeister der Stadt Weimar und der Vorsitzende des Vereins Weimar Dreieck e.V. das herausragende Engagement der Jugendlichen in einem seit 2006 bekannten trinationalen Zirkusprojekt „Tasifan“.

 

Bei der Übergabe des Preisgeldes in Höhe von 2000 Euro, einer Festurkunde und der vom Künstler Walter Sachs geschaffenen Erinnerungsskulpture, betonte der Vorsitzende des Vereins Dieter Hackmann, das mit der Vergabe des Preises, das Weimarer Dreieck an der Basis angekommen sei. Ziel sei, die zivilgesellschaftliche Partnerschaft zwischen Polen, Frankreich und Deutschland in den Mittelpunkt zu rücken und die weitere Annäherung der Menschen auf verschiedenster Ebenen zu unterstützen, wie auch ihr eigenständiges Engagement zu würdigen. Die Preisverleihung war allein durch das Erleben eines Miteinanders junger Menschen eine große Bereicherung, die zeigte, wie unkompliziert und allein durch Leidenschaft und Tatendrang, sowie Ideenreichtum, ein lebendiges Projekt entstehen kann. Die daraus erwachsene wertvolle Beziehung trägt zu einem interkulturellen Verständnis bei und steht stellvertretend für ein gemeinsames Europa.

 

Link Zirkus Tasifan: http://www.tasifan.org/ und

 

Terminübersicht: http://www.tasifan.org/category/termine/

Foto: Peter Michaelis

Aktuelles

Europäischer Jugendkarlspreis

 

Bewerbungsfrist bis 30. Januar 2017
http://www.charlemagneyouthprize.eu/de/press_releases.html

Deutsch-Französischer Zukunftsdialog 2017


Bewerbungsschluss: 31.Januar 2017
www.zukunftsdialog.eu

Die Sanierung des Rathauses der Stadt Weimar erfordert vorübergehend einen Ortswechsel für die Vereinssitzungen. Ab Januar 2015 finden bis auf Weiteres thematische Vereinssitzungen auf Einladung im Europäischen Informationszentrum in der Regierungsstr. 73 in Erfurt statt. Mitglieder und Interessierte sind stets herzlich eingeladen, an den thematischen  Sitzungen teilzunehmen und diese aktiv mitzugestalten.

Postanschrift:

Weimarer Dreieck e.V.
Postfach 2520
99406 Weimar

 

vorstand@weimarer-dreieck.org 

 

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